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January 27 2012
Verfassungsschutz
January 25 2012
January 20 2012
Folge 81: Politik und Medien
Maha spricht mit Christopher Lauer und Volker Beck über das Verhältnis von Politik und Medien.
Podcast
Dauer: ca. 2 h 55 min (direkter Link auf die mp3-Datei), die Aufnahme erfolgte am 14. Januar 2012 in Berlin.
Der Vorspann enthält einen Ausschnitt aus der 1. Pressekonferenz der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus.
Vorschau
Im nächsten Klabautercast wird es um die ersten hundert Tage der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus gehen.
Links
„PW“ verweist auf das Wiki der Piratenpartei, „WP“ auf die Wikipedia:
Gesprächspartner
- WP: Volker Beck, Blog/Homepage: Volker Beck
- WP: Christopher Lauer, Blog: Christopher Lauer
weitere Links
- WP: Bundespressekonferenz, Homepage: Bundespressekonferenz
- Bundeszentrale für politische Bildung: geregelter Journalismus
- Bundespressekonferenz: Saalordnung
- WP: Berliner Presse Club
- erwähnte Person (WP): Christian Wulff
- erwähnte Person (WP): Johannes Rau
- WP: Düsseldorfer Flugaffäre
- erwähnte Person (WP): Egon Geerkens
- WP: Homestory (Yellow Story)
- WP: Transparenz in der Politik
- erwähnte Person (WP): Herbert Rusche
- WP: Geschichte der Grünen
- Youtube: Christopher Lauer bei Anne Will
- Bundestag: verschleppter Schwulenaktivist in Moskau, Queer.de: Nikolai Aleksejew: Tagebuch der Angst
- erwähnte Person (WP): Michel Foucault
- WP: Telex
- erwähnte Person (WP): Hans Herbert von Arnim
- Bundestag: Volker Beck u.a. zur Abgeordnetenentschädigung
- WP: Populismus, Blog: Mahas Blogbeitrag zu Rechtspopulismus
- erwähnte Person (WP): Jens Seipenbusch, Jens Seipenbusch im PW
- Portal: Piratenfraktion Berlin
- WP: Kontroverse um die A100
- WP: Realpolitik
- erwähnte Person (WP): Karl-Theodor zu Guttenberg
- WP: Moral
- erwähnte Person (WP): Simon Weiß, … im Piratenwiki
- Bildblog: „Salzschnupfgate“, storyfy: „Pseudokoks“
- erwähnte Person (WP): Christian von Boetticher
- erwähnte Person (WP): Horst Seehofer
- erwähnte Person (WP): Kai Diekmann, WP: Bildzeitung
- taz: Mail an Diekmann
- erwähnte Person (PW): Sebastian Nerz
January 17 2012
Folge 80: Jahresrückblick 2011
Maha und Christopher Lauer blicken zurück auf das Piratenjahr 2011.
Podcast
Dauer: ca. 1 h 40 min (direkter Link auf die mp3-Datei), die Aufnahme erfolgte am 31. Dezember 2011.
Der Vorspann enthält einen Ausschnitt aus der Rede von Christopher Lauer vom 12. Januar 2012.
Vorschau
Im nächsten Klabautercast wird es um den Umgang der Politiker mit Medien und der Medien mit Politikern gehen; maha und Christopher Lauer sprechen darüber mit Volker Beck.
Links
Zu den meisten behandelten Themen gibt es eigene Episoden des Klabautercasts mit umfangreicher Linksammlung. Daher sind hier nur wenige Links aufgeführt.
„PW“ verweist auf das Wiki der Piratenpartei, „WP“ auf die Wikipedia:
- WP: Schulze-Verfahren
- PW: Berliner Kandidaten
- Youtube: Christopher Lauer kandidiert als Bundesvorsitzender 2011
- WP (en): Robert Heinlein: Take Back Your Government
- PW: Wahlprogramm Berlin
- Portal: Piratenfraktion Berlin
- erwähnte Person (PW): Bernd Schlömer
- erwähnte Person (PW): Stephan Urbach
- PW: Servergate
- PW: LimeSurvey
- erwähnte Person (PW): Martin Delius
- Piratenfraktion: Esogate-Stellungnahme
- erwähnte Person (PW): Julia Reda
- erwähnte Person (PW): Sebastian Nerz
- Der Westen: PiratXX-Gate
- WP: Staatstrojaner
- FAZ: Interview zum Staatstrojaner
- Blog: Christopher Lauer: Zum Bundestrojaner, ein Rant
January 16 2012
Folge 14: Betörend geschmackvoll:Tee
In dieser Folge trinken maha und indigo Tee und sprechen darüber.
Podcast
Dauer: ca. 3 h 56 min (direkter Link zur mp3-Datei), Aufnahme am 4. Januar 2012, Streaming: xenim.de
Die Tonproben am Anfang sind abgemischt aus Beiträgen von Jason Elrod und stijn bei freesound.org.
Shownotes
Vielen Dank an den Chat und an indigo (auf Twitter mit L und 0: @lndig0) für die tatkräftige Unterstützung bei den Shownotes während und nach dem Live-Stream.
- Tee (chinesisch 茶 chá)
- tè (minnanisch) → Niederlande → Deutschland Südchina Seeweg
- cha (Mandarin): Nordchina Landweg
- ISO 3720 definiert genau, was Tee ist.
Teesorten, die wir während der Sendung getrunken haben
- Tee: Assam (Tee): Borsillah, Schwarzer Tee benannt nach dem Teegarten (Borsillah)
- Tee: Litchi-Tee: Grüner manchmal Weißer Tee, aromatisiert mit Litchi
- Tee: „Carmen“: Schwarzer Tee mit Rosenblättern
- Tee: Marimo Karigane: Kukicha 茎茶 (Fukamushi), grüner Tee aus Japan
- Tee: Zitronentee: Grüntee mit Zitrone aromatisiert
- Tee: Maharani Hills 1st Flush, FTGFOP1 (schwarzer Tee aus Darjeeling, Indien)
- Tee: Sunon Yellow Tea (Gelber Tee aus China, Provinz Anhui)
- Tee: Oolong
Teeherstellung
Teekulturen
- 5 Uhr Tee in Großbritannien
- entstanden im sechzehnten Jahrhundert
- ursprünglich Treffen der wohlhabenderen Damen in Teegärten
- nach Fall der Teesteuer für jedermann
- Streitthema in Großbritannien: Teezubereitung:
- milk-in first oder tea-in first
- Königin vertritt tea-in first
- Teezeremonien
- Gung Fu Cha, China
- Gung Fu in Europa auch bekannt als Kung Fu ‚schwieriger Weg‘
- Cha ‚Tee‘
- also der schwierige Weg des Tees
- japanische Teezeremonie
- von chinesischen Zen-Mönchen übernommen
- weniger auf den vollkommenen Geschmack des Tees ausgerichtet
- Ostfriesische Teekultur
- Teebeutel
- auch Teefilter
- ursprünglich aus Seide
- „Der Vorläufer des heutigen Teebeutels wurde 1904 oder 1908 quasi versehentlich von dem US-amerikanischen Teehändler Thomas Sullivan erfunden.“
- Der heutige Teebeutel wurde 1929 von Adolf Rambold (Teekanne GmbH) erfunden und auf den Markt gebracht.
Teearten
- Schwarzer Tee
- in China als ‚roter Tee‘ bezeichnet
- Aufguss mit 90° – 95°C heißem Wasser
- Weißer Tee
- Grüner Tee
- Aufguss mit 60°-80°C heißem Wasser
- Oolong (chinesisch 烏龍茶)
- Aufguss wie grüner Tee mit 60° – 80°C heißem Wasser
- Gelber Tee
- Aufguss wie Oolong mit 60° – 80°C heißem Wasser
- Pu-Erh-Tee (chinesisch 普洱茶 pǔ’ěrchá)
- Aufguss wie schwarzer Tee mit 90° – 95°C heißem Wasser
Weitere erwähnte Teesorten
- Earl Grey
- Darjeeling
- Steinthal
- Nagri
- Maharani Hills
- Teerose
Moderne Teekultur
Nicht-Tee-Tee
- Rooibos/Rooibusch/Rotbusch (aus Afrika)
- Mate (aus Südamerika)
- Kräutertee
- Verbene
- Zitronengras
- Kamillentee
- Lindenblütentee
- Kakaotee
Blattgrade
- FTGFOP
- F ine
- T ippy
- G olden
- F lowery
- O range
- P ekoe
- BOP
- B roken
- O range
- P ekoe
alle Bezeichnungen gut dargestellt im Teeglossar
Teestuben in Berlin
- TeeTeaThea, Goltzstr. 2 in Schöneberg
- China-Teehaus in Marzahn
- Tadschikische Teestube im Festungspalais
Tee-Statistik
Tee und Gesundheit
Bücher
- Martin Krieger: Tee – eine Kulturgeschichte, Köln etc.: Böhlau (ISBN 978-3412204273), Rezension, noch eine Rezension
- Andreas Walter: Ein Buch über Tee (im Internet)
Thermometer
- normales Teethermometer (gib’s in jedem Kaufhaus) 2 – 10€
- für Nerds: Laserthermometer
January 07 2012
Folge 79: Bundesparteitagsrückblick, Abgeordnetenhaus
Maha spricht mit Gerwald Claus-Brunner aka Faxe aka RealDeuterium über den Bundesparteitag in Offenbach und seine Arbeit im Abgeordnetenhaus von Berlin.
Podcast
Dauer: ca. 1 h 10 min (direkter Link auf die mp3-Datei), die Aufnahme erfolgte am 16. Dezember 2011.
Vorschau
Im nächsten Klabautercast wird es wieder einen Rückblick geben, nämlich auf das Piratenjahr 2011.
Links
„PW“ verweist auf das Wiki der Piratenpartei, „WP“ auf die Wikipedia, „LF“ auf die Bundesinstanz von Liquid Feedback:
Gesprächspartner
- WP: Gerwald Claus-Brunner
- PW: Gerwald Claus-Brunner aka Deuterium
- PW: Kandidatenseite: Gerwald Claus-Brunner
- Twitter: @RealDeuterium
erwähnte Personen
- PW: Helge Eichelberg
- PW: Heiko Herberg
- PW: Gerhard Anger
- PW: Katja Dathe
- PW: Florian Bischof
weitere Links
- PW: Bundesparteitag 2011.2 aka #offenbings
- PW: Bundesparteitag 2011.2: Ergebnisse
- PW: Parteiprogramm
- PW: Satzungsänderungsanträge SÄA063, SÄA064
- PW: Programmantrag PA165: Gemeinsam gegen Rassismus
- PW: sonstiger Antrag X016: Engagement gegen Rechtsextremismus
- PW: Versammlungsämter auf dem Bundesparteitag 2011.2
- Blog: Maha zu Liquid Feedback 2.0
- Blog: Saftige Kumquat
- WP: Bedingungsloses Grundeinkommen, BGE-Klabautercast
- PW: ReSET-Antrag (GP050) aus Chemnitz
- WP: Soylent Green
- WP: Finanztransaktionssteuer, Tobin-Steuer
- WP: Markus Lanz (Talkshow)
- YouTube: Faxe bei Markus Lanz
- PW: neue Finanzordnung der Piratenpartei
- PW: Drogenpolitisches Programm
- PW: Suchtpolitisches Programm
- PW: Programmpunkte: Für die Vielfalt in der Gesellschaft, enthält auch die Trennung von Staat und Religion
- PW: Positionspapier Q065: Piratenappell pro Europa
- Homepage: S-Bahn-Tisch
- WP: Mandatsträgerbeitrag
- WP: Hauptausschuss
January 06 2012
V-Mann
Umgangssprachliche Abkürzung, eigentlich Vertrauensperson, manchmal auch Verbindungsperson (V-Person). Bezeichnet Rechtsradikale, Terroristen oder Dealer die bereit sind, dem Staat, insbesondere dem Verfassungsschutz, nützliche Informationen zu überlassen oder wenigstens so zu tun. Als Gegenleistung erhalten sie Geld. Worauf sich das Vertrauen in dieser Wortkonstruktion bezieht, ist nicht ganz klar. Möglicherweise darauf, dass die Angeheuerten Menschen sind, denen vertraut werden kann. Angesichts diverser Fälle, in denen die Spitzel ihre Geldgeber belogen und täuschten, oder andere gar noch zu Taten anstifteten, statt sie nur auszuspähen, sind daran jedoch Zweifel angebracht. Weshalb das Erstglied des Kompositums wohl eher bedeutet, dass die Geheimdienstler darauf vertrauen müssen, irgendetwas zu erfahren, was ihnen bei der Bekämpfung von Rechtsradikalen, Terroristen oder Dealern nützt. Oder dass sie darauf vertrauen, dass mit ihrem Geld keine neuen Verbrechen begangen werden. Weshalb es sich möglicherweise um eine Antiphrase handelt, also vor allem die Tatsache verschwiegen werden soll, dass diesen Spitzeln besser nicht vertraut werden sollte.
Dass der Wunsch groß ist, das Verfahren sauberer aussehen zu lassen, als es wahrscheinlich ist, zeigt auch eine andere Wortkonstruktion: Wenn mal wieder etwas schief gegangen ist, wird gern gefordert, die V-Leute abzuziehen. Was nahelegen soll, dass sie ordentliche Staatsangestellte oder gar Soldaten sind, die einfach woandershin versetzt werden können. Sind sie aber nicht. Sie sind Kriminelle und niemand kann sie abziehen. Man kann nur aufhören, ihnen Geld zu geben.
January 04 2012
Das Wulff-Interview
Da auf Twitter viele gewünscht haben, dass ich das heutige Interview mit Christian Wulff aus sprachlicher Sicht kommentiere, werde ich hier ein paar kurze Anmerkungen machen. Natürlich ist dabei zu berücksichtigen, dass es sich um ein Interview und nicht um eine Rede handelt. Da bei mehr oder weniger spontanen Interviews der Sprecher nicht sehr kontrolliert spricht, wäre vielleicht ein Psychologe gefragt, die Formulierungen zu kommentieren.
Wulffs Ich
Im Interview geht es um Wulff selbst, also ist zu erwarten, dass er häufig das Pronomen ich verwendet. Doch oft (in über einem Drittel der Fälle) spricht er von man anstelle von ich:
Vielleicht muss man die Situation auch menschlich verstehen, wenn man im Ausland ist, in vier Ländern in fünf Tagen und zehn Termine am Tag hat und erfährt, dass Dinge während dieser Zeit in Deutschland veröffentlicht werden sollen, wo man mit Unwahrheit in Verbindung gebracht wird. Wo man also Vertrauensverlust erleidet, dann muss man sich auch vor seine Familie stellen, wenn das Innerste nach außen gekehrt wird, private Dinge, eine Familienhausfinanzierung, wenn Freunde, die einen Kredit gegeben haben, in die Öffentlichkeit gezogen werden, dann hat man Schutzfunktionen, und man fühlt sich hilflos.
Das erste man in diesem Absatz meint Außenstehende, um dann noch im selben Satz auf den Sprecher zu referieren („wenn man im Ausland ist“); „man“ handelt hier in Reaktion auf die Presse, die aber nicht genannt wird, sondern nur implizit in Passivkonstruktionen auftritt (offenbar sollen sich die Journalisten, die ihn interviewen, nicht provoziert fühlen). Die Verwendung von man, die sich im Text noch fortsetzt, soll den Handelnden als Opfer von Ereignissen und Umständen darstellen, mit dem sich Außenstehende identifizieren sollen. Daher wird das unpersönliche man später auch durch das unpersönlich verwendete Anredepronomen Sie ersetzt:
Wenn Sie die Erfahrung machen, dass privateste Dinge aus dem privatesten Bereich, zum Teil Jahrzehnte zurückliegend, aus einer schwierigen Kindheit, einer schwierigen Familie, öffentlich gemacht werden und Sie kurz vor Veröffentlichung mit den Fakten konfrontiert werden, dann ist es doch normal, dass man darum bittet, noch mal ein Gespräch zu führen.
Hier kehrt er auch gleich wieder zum man zurück. (Die Hyperbel privatest kommentiere ich mal nicht.)
Leider ist die Verwendung von man in Verbindung mit „als Staatsoberhaupt“ oder „als Bundespräsident“ weniger gelungen, denn auch wenn es heißt: „wir sind Papst“ ist „man“ eher nicht Staatsoberhaupt. Es soll ausgedrückt werden: auch ein Bundespräsident sei nur ein Mensch (wieder mit man):
man muss eben als Bundespräsident die Dinge so im Griff haben, dass einem das nicht passiert. Trotzdem ist man Mensch und man macht Fehler.
Auch im Zusammenhang mit den ihm gestellten Fragen, verwendet Wulff wieder das impersonale Sie:
Wenn Sie 400 Fragen bekommen. Wir [!] haben inzwischen 400 Fragen durch die von mir beauftragten Anwälte […] Also bei 400 Fragen und wenn gefragt wird, was es zu essen gab, bei Ihrer ersten Hochzeit und wer Ihre zweite bezahlt hat und ob Sie den Unterhalt für Ihre Mutter gezahlt haben und ich könnte jetzt tausend Sachen mehr nennen und wer die Kleider für Ihre Frau gezahlt hat […]
Auch in diesem Sie steckt die Implikatur: Das könnte auch Ihnen passieren, was würden Sie denn anderes tun? – Es geht also darum, die Hörer dazu aufzufordern, sich mit dem Sprecher zu identifizieren und alles als „normal“ zu akzeptieren (das Wort normal fällt ja auch im Zitat weiter oben).
Antonymie und Polysemie
Wulff hatte in seiner vorweihnachtlichen Erklärung gesagt, der neue Kredit sei „festgeschrieben“. Das Wort ist etwas seltsam in dem Zusammenhang, weil Verträge ja meist unter- und nicht festgeschrieben werden. Inzwischen ist bekannt, dass die Unterschrift erst Ende Dezember erfolgte und der Vertrag erst am 16. Januar in Kraft treten wird. Also interpretiert Wulff festgeschrieben jetzt mit der „Handschlagqualität in dem Bereich, wenn man sich mit einer Bank verständigt.“ Mal abgesehen davon, dass Privatkredite von Banken nicht per Handschlag vergeben werden, ist ein Handschlag das Gegenteil (Antonym) von einer Festschreibung.
Als konverse Antonymie wird das Verhältnis der Wörter leihen und (ver-) leihen bezeichnet, die im Deutschen durch unterschiedliche Konstruktionen ausgedrückt wird: sich etwas leihen, jemandem etwas leihen. Wulff verwendet statt ‚sie wollte mir etwas leihen‘: „da wollte Frau Geerkens das Geld bei mir anlegen“ (also ein anderes Antonym von sich leihen). Damit lenkt er ab von einem eigenen Vorteil und stellt die Handlung als einen Vorteil für den Entleiher dar.
Das Wort Bewährung hat eine gewisse Bedeutungs- und Verwendungsbreite (Polysemie): So wird es auch in juristischen Zusammenhängen verwendet. Diese Verwendung des Wortes lehnt Wulff in Bezug auf seine Person ab („den Begriff der Bewährung halte ich für abwegig“), um das Wort dann aber gleich selbst zu verwenden, nämlich in seiner nicht-juristischen, moralischen Bedeutung, und zwar am Ende desselben Satzes:
den Begriff der Bewährung halte ich für abwegig, sondern ich bin jetzt schweren Herausforderungen ausgesetzt, aber man muss eben auch wissen, dass man nicht gleich bei der ersten Herausforderung wegläuft, sondern dass man sich der Aufgabe stellt, und auch weiß, wem es in der Küche zu heiß ist, der darf nicht Koch werden wollen, wie es Harry S. Truman gesagt hat, und deswegen muss man offenkundig auch durch solche Bewährungsproben hindurch..
Er ist also kein Bundespräsident auf Bewährung, sondern ein Bundespräsident auf Bewährungsprobe.
Der Schluss
Das Bild von dem Koch in der Küche ist natürlich ein gelungener Schluss. Möglicherweise hat Wulff schon früher mit dem Ende des Gesprächs gerechnet, denn auch die beiden vorherigen Absätze schließen mit Formulierungen, die zu einem Schluss passen: zunächst das Bibelzitat: „Derjenige, der ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein“. Dann folgt (wohl ausgelöst durch Deppendorfs „zusammengefasst“) noch einmal der Versuch eines Schlussworts, in dem er sich sogar dazu hinreißen lässt zu behaupten, er habe das Amt gestärkt. Hier ist auch wieder der man-ich-Gegensatz interessant, wobei nicht ganz klar ist, ob der das unpersönliche Pronomen hier überhaupt auf sich bezieht:
durch diese Art von Umgang mit den Dingen hat man dem Amt sicher nicht gedient, aber ich bin fest davon überzeugt, dass ich durch eine ganze Reihe von Aktivitäten, in der Amtszeit das Amt des BP wieder gestärkt habe.
Schließlich folgt das Truman-Zitat, das vielleicht mehr als das Bibelzitat die Situation herunterspielt, indem sie zu einer „Herausforderung“ wird, in der „man“ sich „bewähren“ muss („und deswegen muss man offenkundig auch durch solche Bewährungsproben hindurch“).
January 03 2012
Rubikon
Christian Wulff sagte dem BILD-Chefredakteur Diekmann, der Rubikon sei überschritten. Damit erinnerte er an eine Episode aus der römischen Geschichte: Gaius Iulius Caesar überschritt mit einem Heer den Fluss Rubikon, die damalige Grenze Italiens und marschierte mit seinen Soldaten in Richtung Rom. Daraus ergibt sich die von Wulff verwendete bildliche (metaphorische) Redensart: den Rubikon überschreiten ‚eine Grenze übertreten‘.
Wulffs Absicht
Über Wulffs Absicht kann hier nur spekuliert werden. Vermutlich wollte er gar nicht drohen, sondern gewitzt sein, denn ein Geistesblitz vermittelt ja den Eindruck, das Heft in der Hand zu halten. Und natürlich ist es witzig, einem Vertreter des Verlags Axel Cäsar Springer zu sagen, er habe den Rubikon (wie eben der antike Cäsar) überschritten. Auf jeden Fall klingt es gebildet.
Die Metaphernfalle
Offenbar liegt Wulffs Lateinunterricht schon zu lange zurück, und er hielt es nicht für nötig, die Geschichte mit dem Rubikon in der Wikipedia nachzuschlagen (vgl. Alea iacta est). Dann wäre ihm aufgefallen, dass er mit der Metapher auch feststellt, dass er selbst keine Chance mehr hat. Denn indem Cäsar den Rubikon überschritt, hatte sein Gegner, der damalige Staatschef von Rom Gnaeus Pompeius Magnus kaum eine Chance mehr, politisch zu überleben. Implizit vergleicht Wulff sich selbst mit dem glücklosen Pompeius, wenn er den Vertreter des Axel-Cäsar-Springer-Verlag mit Cäsar vergleicht. Pompeius hatte seine Beliebtheit in Rom über- und Cäsars Propaganda unterschätzt. Nachdem Cäsar den Rubikon überschritten hatte, verließen die Pompeianer Rom und es gelang Pompeius in der kurzen Zeit nicht, gegen Cäsar zu mobilisieren. Auch sein Vorhaben, gegen Cäsar juristisch vorzugehen, war damit hinfällig (ähnlich wie bei Wulff, der offenbar auch juristisch gegen Axel Cäsars Journalisten vorgehen wollte).
Wer den Rubikon überschreitet, ist in dem Bild eben auch der Gewinner, daher auch die nicht ganz korrekte Übersetzung von Cäsars Ausspruch alea iacta est mit ‚der Würfel ist gefallen‘ (obwohl er nur geworfen ist). Der andere, gegen den zu Feld gezogen wird, ist der Verlierer, sobald der Rubikon überschritten ist.
Somit hat Wulff eine für ihn ungewohnt klare Aussage über die weitere Entwicklung gemacht.
January 02 2012
January 01 2012
Sprachlicher Nebel in der Politik
Auf dem 28. Chaos Communication Congress (28C3) habe ich einen Vortrag gehalten unter dem Titel: „Die Koalition setzt sich aber aktiv und ernsthaft dafür ein“ – Sprachlicher Nebel in der Politik. Es handelt sich vor allem um eine Erweiterung meiner Überlegungen zur Politikersprache. Diesmal behandele ich so komplexe Phänomene wie das Guttenberg-Passiv, Präsuppositionen und Passepartout-Wörter.
Auf Youtube findet man die Video-Aufzeichnung des Vortrags. Zum Nachlesen gibt es eine Textfassung mit den bibliografischen Angaben.
Das Video gibt es auch in HD-Qualität (H264):
- torrent (HD-Fassung)
- High-Definition-Fassung auf ftp.ccc.de (bitte besser als Torrent laden)
Natürlich würde ich mich freuen, wenn der Beitrag im Feedback-System des 28C3 positiv bewertet wird.
December 19 2011
Partnerschaft, privilegierte
Die P. klingt wie eine enge Beziehung zwischen zwei Gleichberechtigten. Im politischen Alltag ist sie jedoch genau das nicht. Sie wird dort vielmehr in Abgrenzung zur Gemeinschaft verwendet. So erfanden konservative Politiker für den Ehewunsch all jener Menschen, die nicht dem kirchlichen Ideal entsprechen, die eingetragene P. Man hätte das Ganze auch einfach Homoehe oder noch simpler Ehe nennen können. Genau das aber sollte auf jeden Fall vermieden werden. Ganz bewusst ist diese P. der Ehe nur „nachgebildet“, sie soll eben nicht gleichrangig sein, sie soll ausgrenzen, nicht integrieren.
Dieses Konzept der Segregation (das Gegenteil von Integration), propagieren eben jene Politiker auch, wenn es um Länder geht, die nicht in ihr borniertes Weltbild passen. So soll die Türkei nicht Teil der Europäischen Union werden dürfen. Damit es nicht gar so garstig klingt, wurde ihr eine privilegierte P. angeboten. Was jedoch nur als böser Witz gemeint sein kann. Denn ein Privileg ist ein Sonder- oder Vorrecht (lateinisch: privus ‚gesondert‘ und lex ‚Gesetz‘), wodurch der privilegierte Partner also Rechte genießt, die niemand sonst hat. Das ist natürlich eine Antiphrase. Sollen der Türkei doch weniger Rechte (Privilegien) zugestanden werden als einem Vollmitglied. Nebenbei: Auch das ist ein interessantes Wort, impliziert es doch, dass so etwas wie eine unvollständige Mitgliedschaft gibt. Fazit: Sowohl das Adjektiv privilegiert als auch das Substantiv P. verraten das wahre Ansinnen der Erfinder, sie wollen unter sich bleiben.
December 16 2011
Kerneuropa
Es gibt gerade viel Streit im vereinigten Europa. Der eine oder andere Staat hat so hohe Schulden, dass kaum noch jemand daran glaubt, er könne sie zurückzahlen. Das macht einer Menge Politikern Angst. Sie wollen sich daher einen Rettungsschirm umschnallen. Der hat er sogar eine eingebaute Schuldenbremse. Oder so ähnlich. Beide scheinen aber nicht so doll zu funktionieren, zumindest gibt es nun den Plan, die so mühsam zusammengklöppelte Europäische Union wieder zu zerlegen. Populisten fordern, Griechenland einige Staaten sollten aus der EU geschmissen werden. Beziehungsweise unterscheiden jene Politiker geflissentlich zwischen einem K. und den übrigen europäischen Ländern, die irgendwie nicht im gleichen Maß dazugehören. Es gibt noch andere schöne Wörter in diesem Zusammenhang, wie Fiskalunion, Stabilitätsunion oder Europa der zwei Geschwindigkeiten. Leider wird dabei jedes Mal vergessen zu sagen, wer denn nun dazu gehört und wer nicht. Das hat System. Denn das ganze Geschwurbel soll vor allem verschleiern, dass die, denen es besser geht, eine Mauer um sich bauen wollen. Europa soll gespalten werden in arm und reich. Die Armen wirft man dem Markt zum Fraß vor, die Reichen retten ihre Schätze. Nett ist das nicht. Die Erfinder des Begriffes K. haben dabei aber offensichtlich nicht bedacht, wie und wo dieses Europa mal anfing: in Griechenland nämlich. Eine phönizische Königstochter gelangte einst aus Nordafrika dorthin. Ihr Name leitet sich wahrscheinlich vom phönizischen Wort erob ab, das vermutlich mit Bezug auf ihre Hautfarbe ‚dunkel‘ bedeutet und dann auf griechisch zu Europa wurde (was so viel wie ‚weitsichtig‘ heißt). Damit befindet sich das K. ziemlich sicher in eben jenem Griechenland, das mancher Banker Politiker gerade gern los wäre. Besonders weitsichtig ist das nicht.
December 09 2011
arbeitssuchend
Verbrämendes Bürokratendeutsch für arbeitslos. Keine Frage, es gibt viele Menschen, die eine Arbeit suchen. Beispielsweise, weil sie der Liebe wegen in eine neue Stadt ziehen wollen, oder weil sie sich neue Aufgaben wünschen. Das aber meint das Arbeitsamt Jobcenter nicht, wenn es unterscheidet zwischen a. und arbeitslos. Denn all jene, die sich laut Paragraf 38 Drittes Sozialgesetzbuch als a. melden müssen, sind bald ohne Arbeit und wissen das auch. Zitat SGB III: „Personen, deren Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis endet, sind verpflichtet, sich spätestens drei Monate vor dessen Beendigung persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden.“ Sie sind also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit demnächst arbeitslos, könnten also auch so genannt werden. Werden sie aber nicht. Denn wer sich a. meldet, taucht in der Arbeitslosenstatistik noch nicht auf, obwohl er es, wird das Dritte Sozialgesetzbuch wortwörtlich ausgelegt, müsste. Es handelt sich also um einen Euphemismus, eine Beschönigung, die in diesem Fall eine Schönrechnung ist. Was noch klarer wird, vergegenwärtigt man sich die Tatsache, dass auch viele, die tatsächlich arbeitslos sind, natürlich eine Arbeit suchen – also getrost als a. gelten dürften, aber trotzdem nicht so genannt werden. Was sie gleich noch diskriminiert. Legt der damit zwischen beiden Zuständen hergestellte Gegensatz doch nahe, dass Arbeitslose eben nicht nach Arbeit suchen, also faul sind.
December 07 2011
Konservativismus, aufgeklärter
Der K. entstand einst als Gegenbewegung zur Aufklärung. Er basiert auf dem Gedanken, dass die menschliche Vernunft, das zentrale Konzept der Aufklärung, unzulänglich ist im Verhältnis zu Gott.
Ein konservatives Volkslied über die “thörichte Aufklärung” fordert zum Beispiel:
O laßt mich doch bei meiner Bibel,
laßt mich in meiner Dunkelheit,
denn ohne Hoffnung wird mir übel
bei dieser aufgeklärten Zeit,
und ohne Hoffnung bin ich hier
ein elend aufgeklärtes Thier.
Wir halten fest: Die Aufklärung war ursprünglich das Feindbild des K., wünschte diese doch die „Befreiung vom Aberglauben“ und „die Maxime, jederzeit selbst zu denken“ (Kant). Der K. hingegen legt Wert auf ein wenig Dunkelheit, auch wenn das heute lieber als Bewahrung althergebrachter Werte verbrämt wird. Eine durchaus geschickte Umdeutung. Nicht mehr um die Ablehnung alles Neuen geht es nun, sondern um die Bewahrung von ein wenig Altem.
Doch scheint inzwischen auch das nicht mehr zu genügen. Der gemeine Konservative sieht sich und seine Haltung offenbar noch immer nicht genug gewürdigt. Das Magazin „Der Spiegel“ versucht sich daher an der Definition eines aufgeklärten K. Der Feind wird nun umarmt. Zumindest unterstellt das Magazin, der Verteidigungsminister wünsche sich einen solchen für seine christliche Partei. Es darf als unwahrscheinlich gelten, dass sich das Feindbild der Konservativen gewandelt hat. Denn Konservativismus ist eben nicht aufgeklärt und wird es auch nicht dadurch, dass ihm ein entsprechendes Adjektiv als Attribut zur Seite gestellt wird. Technisch ist das ein Oxymoron. Politisch ist es eine Tarnung, um Menschen zu täuschen. Das hat Methode, wird der Minister bei „Spiegel Online“ doch zugleich als moderner Konservativer bezeichnet. Beileibe keine neue Idee. Und mindestens ebenso verräterisch wie der mitfühlende Liberalismus, den die FDP ausgerufen hat.
December 02 2011
Folge 13: Konzept(-)Kunst:Streetart und anderes
In dieser Folge spricht maha mit uniq über Kunst, Musik und Streetart; uniqs Stimme wurde akustisch leicht verändert.
Podcast
Dauer: ca. 2 h 35 min (direkter Link zur mp3-Datei), Aufnahme am 27. November 2011, Streaming: xenim.de
Shownotes
uniq
Links
- High brow
- Low brow / deutsche Wikipedia
- Konzeptkunst
- Graffiti
- Stencil
- Steganographie
- GIMP
- Photoshop
- Oberbaumbrücke Berlin
Vorbilder
Kunst:
- Michelangelo
- Salvador Dalí
- Leonardo da Vinci
- Doku: The (Leonardo) Da Vinci Detective
- imdb
- Video bei Channel 4
- Mona Lisa
- Anghiarischlacht
- H.R. Giger, Homepage
- Banksy
- tlp (london police)
- Exit through the Gift Shop
- WON (Markus Müller)
Musik:
weitere Links
- Kunst als Mittel der Kommunikation
- Graffiti: Ursprünglich aus der Bronx zur Reviermarkierung
- Bar 23
- diggen
- Werke von uniq:
- 1up
- OZ
- Berliner Crews/Writers: tkc, rcb, tmr
- Leipzig: no ticket
- Videos:
- banksy B-movie
- live remote control (mr brainwash)
- friendly fire
- can’t stop fanatics
- dirty hands
- graff core 1.0
- hard 2 burn
- men in black
- stattreisen
Graffiti
- Graffiti-Jargon:
- tag (Schriftzug)
- throw-up (augeblasener Schriftzug)
- style (ausgearbeiteter Schriftzug)
- piece (Bild/Stück)
- flow (Schwung/Fluss)
- graff (Graffiti)
- kanne (Dose)
- scout (jemand, der aufpasst/nicht mitmalt)
- toy (Anfänger)
- king (anerkannter Pro der Stadt – Titel, der einem gegeben wird)
- buff ((Zug-) Reinigung)
- anti buff (hrhrhr)
- U-Bahnhof Rüdesheimer Platz
- sogar in Lünen (tiefste Pampa), leider inzwischen halb abgerissen
Kunst mit Photoshop
Ausstellungen
Schriftarten
- Hawaii Lover
- Hawaii Killer
- Palatino
- CopperplateGothic Light
- Antiqua
- Grotesk
- Bleeding Cowboys
- FIGlet
- Futura
Techniken
Hersteller/Produkte
Kunst mit Flash
- derBauer (Flashblocker deaktivieren)
November 30 2011
Folge 78: Urheberrecht
Maha spricht mit Andi Popp über die Reform des Urheberrechts.
Podcast
Dauer: ca. 1 h 38 min (direkter Link auf die mp3-Datei), die Aufnahme erfolgte am 28. November 2011.
Vorschau
Der nächste Klabautercast wird voraussichtlich auf den Bundesparteitag in Offenbach zurückblicken.
Links
„PW“ verweist auf das Wiki der Piratenpartei, „WP“ auf die Wikipedia, „LF“ auf die Bundesinstanz von Liquid Feedback:
Gesprächspartner
- PW: Andi Popp
- Homepage: Andi Popps Lyrik
besprochene Anträge
- Antragsportal (PW): PA151: Für ein modernes Urheberrecht, Pirate Copyright Code
- Antragsportal (PW): Q025: Positionspapier: Reform des Urheberrechts
- PW: Chemnitzer Positionspapier zum Urheberrecht
erwähnte Personen
- PW: Dirk Hilbrecht
- PW: Alexander Bock
- PW: Fritz Effenberger
- PW: Alex Morlang
- WP: Rick Falkvinge, tech Talk google Video
- PW: Boris Turovsky
- PW: Daniel Neumann
- WP: Juli Zeh
weitere Links
- Portal: European Copyright Code (Wittem-Gruppe), darauf nimmt der Pirate Copyright Code Bezug
- Google Knol: mahas knols
- WP: DC Comics
- WP: TRIPS-Abkommen
- WP: Berner Übereinkunft
November 29 2011
Folge 77: Suchtpolitik und Rauschkunde
Maha spricht mit Heide, Steffen und Benny über Suchtpolitik und Rauschkunde. Es geht vor allem um die sucht- und drogenpolitischen Anträge für den Bundesparteitag 2011.2 in Offenbach.
Podcast
Dauer: ca. 1 h 35 min (direkter Link auf die mp3-Datei), die Aufnahme erfolgte am 19. November 2011.
Vorschau
Der nächste Klabautercast wird sich mit Urheberrecht beschäftigen.
Links
Vielen Dank an Steffen für seine Link-Hinweise zu den Shownotes.
„PW“ verweist auf das Wiki der Piratenpartei, „WP“ auf die Wikipedia, „LF“ auf die Bundesinstanz von Liquid Feedback:
Gesprächspartner
besprochene Anträge
- LF: Suchtpolitisches Programm, ältere Fassung
- Antragsportal: PA299
- LF: Drogenpolitischer Antrag der AG Drogen, Drogenpolitisches Programm
- Antragsportal: PA023
- LF: Enquête-Kommission Drogen
weitere Links
- WP: Betäubungsmittelgesetz
- Homepage: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen
- WP: Drug Checking
- Homepage: Eve & Rave
- Homepage: Autonomer Drogen-Infostand
- WP: Abhängigkeitssyndrom, ICD-10-Fragen
- WP: Koffein
- WP: Koabhängigkeit
- WP: Drogenschnelltest, Drogentest
- pdf: Online-Sucht
- YouTube: Götz Widmann: Zöllner vom Vollzug abhalten auf der A4
- Homepage: Kleiberstudie von Dieter Kleiber
- YouTube: Wahlwerbespot der Piraten Berlin 2011
- WP: Cannabis Social Club, Deutsches CSC-Portal, ENCOD
- Portal: Hanfplantage
- Portal: Erowid
- WP: Günter Amendt, Besprechungen von No Drugs, No Future
- PW: IG Suchtpolitik
- PW: AG Drogen
- WP: Robert Heinlein, Take Back Your Government
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